Ein schöner Urlaubstag braucht manchmal gar nicht viel.
Keine lange Liste mit Sehenswürdigkeiten. Kein dichtes Programm. Kein „Das müssen wir heute unbedingt noch sehen“.
Manchmal reicht es, einfach loszugehen.
Ein Stück durch den Ort. Ein Weg durch den Wald. Eine Bank mit Aussicht. Vielleicht ein Kaffee. Vielleicht ein Gespräch. Und zwischendurch immer wieder dieser eine Moment, in dem man stehen bleibt und denkt: Wie schön ist es eigentlich hier?
Genau das lieben wir an St. Lambrecht. Hier muss man nicht weit gehen, um schöne Plätze zu finden. Und manchmal sind es gerade die kleinen, unscheinbaren Orte, die einem am längsten in Erinnerung bleiben.
7 Genussplätze in Sankt Lambrecht – neue Perspektiven
Rund um St. Lambrecht gibt es sieben besondere Genussplätze.
Das Besondere daran: Von jedem dieser „Platzln“ hat man einen Blick auf das ehrwürdige Benediktinerstift.
Und genau darin steckt für uns eine schöne Idee: Man schaut immer wieder auf dasselbe Stift – und sieht es doch jedes Mal aus einer anderen Perspektive.
Die sieben Genussplätze wurden unter dem Motto „Mit Bedacht zu neuen Perspektiven“ gestaltet. Wer einen solchen Platz betritt, soll nicht einfach nur weitergehen, sondern bewusst ankommen, schauen und genießen. Sogar der Boden der Plätze hat dabei eine Bedeutung: Verwendet wurde grober Karchauer Marmorbruch, also: Schuhe ausziehen und los? Vielleicht nicht unbedingt. Aber ein bisschen langsamer gehen, stehen bleiben und den Blick schweifen lassen – das lohnt sich auf jeden Fall.
Mariazeller Linde – Ruhe und ein Blick ins Mittelalter

Einer dieser besonderen Plätze liegt bei der Mariazellerlinde.
Hier verbindet sich Natur mit Geschichte. Unter der Linde kann man zur Ruhe kommen und gleichzeitig einen Blick auf das Torhaus und damit auf die mittelalterliche Geschichte von St. Lambrecht werfen. Es ist einer dieser Orte, an denen man vielleicht gar nicht lange bleiben wollte und dann sitzt man doch ein paar Minuten.
Der Blick geht über die Landschaft – und irgendwann merkt man, dass man eigentlich gar nichts mehr braucht.
Puganigg Kreuz – mitten im Ort und doch ganz besonders

Auch beim Puganigg Kreuz gibt es einen Genussplatz.
Er liegt am Ortseingang, in der Nähe des Stifts, des Gärtnerhauses und des Stiftsgartens und das Schöne an diesem Platz ist seine Lage: Man ist mitten in St. Lambrecht und kann trotzdem einen Moment Abstand vom Alltag gewinnen.
Vielleicht verbindet man den Besuch mit einem Spaziergang durch den Ort oder mit einem Besuch des Stiftsgartens und natürlich darf auch hier der Blick zum Benediktinerstift nicht fehlen.
Platz nahe Neuhofer – einfach einmal dem Wald lauschen

Ein weiterer Genussplatz liegt nahe Neuhofer.
Hier geht es weniger darum, möglichst viel zu sehen.
Hier geht es ums Hören, um das Rauschen des Waldes, um die Geräusche der Natur und um den Blick in die Ferne, wo sich die Ostseite des Benediktinerstiftes zeigt.
Vielleicht ist genau das einer der schönsten Gedanken hinter den sieben Genussplätzen: Man muss nicht immer etwas unternehmen und manchmal reicht es, da zu sein.
Schönangerweg – unterwegs mit freiem Stiftsblick

Auch am Beginn des Weges nach Maria Schönanger wartet einer der besonderen Plätze.
Der Schönangerweg bietet einen freien Blick auf das Stift und lädt dazu ein, den Weg nicht nur als Strecke von A nach B zu sehen.
Denn vielleicht ist das eigentliche Ziel gar nicht der nächste Punkt auf der Wanderkarte. Vielleicht ist es dieser eine Moment unterwegs.
Eine schöne Aussicht, eine Bank, ein paar Sonnenstrahlen und plötzlich denkt man: Hier könnte ich jetzt eine Weile bleiben.
Paulitsch Sicht – St. Lambrecht von oben

Bei der Paulitsch-Sicht bekommt man eine ganz andere Perspektive.
Von hier oben sieht man die Marktzeile und dahinter das Südportal des Stifts und plötzlich wird einem bewusst, wie eng St. Lambrecht, seine Landschaft und das Benediktinerstift miteinander verbunden sind.
Von unten sieht das Stift beeindruckend aus. Von oben bekommt man einen ganz anderen Blick auf den Ort und genau das macht die sieben Genussplätze so schön: Der gleiche Ort. Eine andere Perspektive.
Kaltenhof Blick – manchmal muss man schräg schauen
Der Kaltenhofblick ist ein kleines Beispiel dafür, dass eine schöne Aussicht nicht immer geradeaus zu finden ist.
Hier bietet sich – wenn die Masten nicht im Weg sind – ein etwas anderer Blickwinkel auf die Stiftskirche und vielleicht ist gerade das eine gute Erinnerung:
Nicht alles muss perfekt sein, aber manchmal muss man einfach ein bisschen die Position verändern.
Einen Schritt zur Seite machen.
Den Kopf drehen.
Und schon sieht die Welt anders aus.
Kralmoar Panorama – Grebenzen und Kuhalm als Bilderrahmen

Und dann gibt es noch das Kralmoar Panorama.
Hier bilden Grebenzen und Kuhalm den natürlichen Rahmen für den Blick auf St. Lambrecht.
Das ist einer dieser Plätze, an denen man die Kamera eigentlich sofort herausholen möchte.
Aber wir würden euch trotzdem empfehlen: Erst schauen. Dann fotografieren.
Denn manche Ausblicke sollte man zuerst mit den eigenen Augen genießen.
Und vielleicht sogar ein bisschen länger, als man ursprünglich vorhatte.
Das Benediktinerstift – immer dabei

Was uns an den sieben Genussplätzen besonders gefällt?
Egal, welchen Platz man entdeckt: Das Benediktinerstift ist immer irgendwie dabei.
Das ehrwürdige Stift wurde im Jahr 1076 von Markwart von Eppenstein gegründet und prägt St. Lambrecht bis heute.
Man sieht es aus verschiedenen Blickwinkeln: aus der Ferne oder aus der Nähe, zwischen den Häusern, über den Dächern oder eingebettet in die Landschaft.
Und vielleicht beginnt man irgendwann, ganz automatisch nach ihm zu suchen.
Wo ist das Stift von hier aus zu sehen?
Das kann zu einem kleinen Spiel während eines Spaziergangs werden.
Urlaub darf langsam sein
Vielleicht ist das genau das, was wir unseren Gästen in St. Lambrecht wünschen.
Nicht, dass ihr möglichst viele Punkte auf einer Liste abhakt.
Sondern dass ihr euch Zeit nehmt…Für einen Weg, für einen Ausblick, für eine Bank, für ein Gespräch, für einen Kaffee, oder einfach für zehn Minuten, in denen ihr nichts tut.
Die sieben Genussplätze rund um St. Lambrecht laden genau dazu ein: innehalten, schauen und neue Perspektiven entdecken.
Und vielleicht nehmt ihr am Ende des Tages nicht sieben Sehenswürdigkeiten mit zurück ins Pension Lambrecht.
Sondern sieben kleine Momente.
Sieben Bilder.
Sieben neue Perspektiven.
Und das Gefühl: Heute war ein richtig schöner Urlaubstag.
Und morgen?

Morgen muss übrigens noch gar nichts geplant werden.
Vielleicht entdeckt ihr einen weiteren Weg, vielleicht geht ihr wieder zu einem der Genussplätze, vielleicht setzt ihr euch einfach auf eine Bank und schaut in die Landschaft.
Denn genau das ist für uns ein Teil des besonderen Lebensgefühls hier in St. Lambrecht:
Man muss nicht immer unterwegs sein, um etwas zu erleben.
Manchmal reicht ein Platz zum Sitzen, mit schöner Blick und ein bisschen Zeit.
Wir freuen uns, wenn wir euch bei uns im Pension Lambrecht begrüßen dürfen.


